OPUS


Hooliganismus in der DDR : Eingriff des Staates gegen die BFC Dynamo-Hooliganszene 

  • Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit den Fußballfans und dem Hooligananhang des Berliner Fußballvereins BFC Dynamo zu Zeiten der DDR. Besonders wird hier das Hauptaugenmerk auf die polizeilichen und staatlichen Maßnahmen gegen die relevante Szene gelegt. Ziel der Arbeit ist es darzustellen, inwiefern die Hooliganszene von den staatlichen Ordnungskräften sowie von der Staatsführung vor der Öffentlichkeit geheimgehalten und vertuscht wurde. Im Laufe der Arbeit wird das staatliche Vorgehen gegen die Szene aufge-zeigt und damit auch bewiesen, dass es die Szene gab. Außerdem wird beschrieben, wann, wo und warum sich die Szene entwickelte und welche Ideologie dahinter steckte. Neben der Analyse der Szene und der Vorgehensweise seitens der Regierung wird außerdem der Einfluss der Regierung auf die Arbeitsweise der Medien untersucht. Dahinter steht die Frage, warum in den Berichterstattungen der Zeitungen, Radiosender und Fernsehprogramme diese Szene unter den Tisch gekehrt werden musste, obwohl es eigentlich per Gesetz eine freie Meinungsäußerung gab. Am Ende der Arbeit wird nochmal auf die geographische Lage des Vereins in der DDR eingegangen und aufgezeigt, welche Schwierigkeiten der Staat damit hatte, die westlichen Einflüsse auf die DDR-Bevölkerung und speziell auf den gewaltbereiten Fußballanhang zu verhindern.

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Metadaten
Author:Michael Köhler
URN:urn:nbn:de:bsz:mit1-opus-13555
Document Type:Bachelor Thesis
Language:German
Year of Completion:2011
Publishing Institution:Hochschule Mittweida
Release Date:2011/07/20
GND Keyword:Deutschland <DDR>; Fußballfan; Hooligan
Institutes:06 Medien
Dewey Decimal Classification:360 Soziale Probleme und Sozialdienste; Verbände
Access Rights:Frei zugänglich
Licence (German):License LogoEs gilt das UrhG

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