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Die Informationspolitik der Deutschen Demokratischen Republik : ein Vergleich der Berichterstattungen über das Reaktorunglück Tschernobyl und den XI. Parteitag der SED am Beispiel der „Aktuellen Kamera“

  • Die Deutsche Demokratische Republik (DDR) lenkte ihr Mediensystem als Diktatur zentralistisch. Im Vordergrund stand stets das Interesse der Sozialistischen Einheitspartei, die wiederum nach leninschem Anspruch versuchte, auf das Kollektiv der Arbeiterklasse – die DDR-Bürger – einzuwirken. Medien stellten das „Sprachrohr der Partei“1 dar und galten als „ihr wichtiger Helfer beim Aufbau der sozialistischen Gesellschaft“2. Die Arbeit nähert sich der Frage, wie gesellschaftliche, wirtschaftliche oder politische Ereignisse an die Bevölkerung vermittelt wurden. Das Medium Fernsehen und seine Wirkungen auf die DDR-Zuschauer werden dabei genauer betrachtet. Am Beispiel der „Aktuellen Kamera“ folgt ein Vergleich zwischen den Berichterstattungen über das Reaktorunglück Tschernobyl 1986 und den XI. Parteitag der SED 1986. Die Beiträge dieser Themen werden mithilfe einer Inhaltsanalyse untersucht und ausgewertet. Beschreibungen und Erklärungen zu beiden Ereignissen gehen den jeweiligen Analysen voraus. Vorrangiges Ziel der Arbeit ist es, die zentralistischen Strukturen der DDR im Bereich der Medien aufzuzeigen und darzustellen, welcher Manipulation sich das Nachrichtensystem fügte.

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Metadaten
Author:Heidrun Vorpahl
URN:urn:nbn:de:bsz:mit1-opus-6719
Document Type:Bachelor Thesis
Language:German
Year of Completion:2010
Publishing Institution:Hochschule Mittweida
Release Date:2010/09/15
GND Keyword:Aktuelle Kamera; Deutschland <DDR>; Geschichte; Medienpolitik
Institutes:06 Medien
Dewey Decimal Classification:320 Politikwissenschaft
Access Rights:Frei zugänglich
Licence (German):License LogoEs gilt das UrhG

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